treffpunkt spettacolo im bahnhof luzern mit café und gipfeli – habe mir ja schon optionen vorgestellt, wie und wohin es dann weitergehen könnte… aber, dass es der doppelstöckige tellbus (kante y) ist, hätte ich mir auch in meinen kühnsten träumen nicht vorstellen können. nach einem ungemütlichen gerangel und spitzem wortgefecht mit anderen passagieren, konnten wir dann die obersten und vordersten plätze im top-deck für uns gewinnen (danke iris) – geil wars. es liess sich nicht unterbinden bei den einfahrten in die tunnels den kopf einzuziehen, man hatte irgendwie das gefühl, es könnte gleich ein cabriobus entstehen - haha. in strömenden regen flitzten wir auf der autobahn nach altdorf. hm – all meine vorstellungen wohin es gehen könnte, musste ich wieder känzeln…sind die eggberge das ziel? da stand plötzlich noch yvonne mit superschlitten da, um unser abendgepäck aufzuladen. also ich war schon erstaunt, was da alles auf roli's spick notiert war – musste schmunzeln, wie er immer wieder den spick-check machte. und das verrückteste – auch die sonne meldete sich pünktlich bei der ankunft in altdorf – stand wohl auch auf dem spick.
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an der busstation lichtete sich nun langsam die richtung der reise – klausenpass stand auf dem postautoschild. und weiter gings dann von der station "unterschächen ribi" mit dem urchigen seilbähnli für quer- und front-backfahrer auf die wannelen alp. in frischer luft, unter blauem himmel servierten uns die flotten lady's von der käsealp die erfrischung für den start unserer wanderung. ich glaube guido hätte nichts dagegen noch etwas länger mit den "alpmädels" zu shakern.
als erschreckend entpuppte sich dann aber der zustand der wanderschuhe von bina…bei den menschen heisst es im alter ja "haare lassen", bei den schuhen ist das wohl eher "sohle lassen". die haben sich nämlich verdächtig unschön bei beiden schuhen gelöst. glücklicherweise waren sie vorne aber noch fix, so dass wir mit schnur behelfsmässig den mittelteil hochbinden konnten. also - ab gings ins abenteuer…
gemächlich folgten wir, inmitten von grünen wiesen, blumen und bäumen dem weg in richtung oberalp. was so relax begann, entpuppte sich dann langsam als kleinere herausforderung. der weg wurde schmäler und steiler und wollte irgendwie nicht enden, gell guido….zum glück war es etwas schattig. aber so alte mohikaner wie wir sind stark wie bären und erreichten etwas verschwitzt aber freudig das oberalp beizli. natürlich war auch da für uns ein tisch reserviert "dank spick von roli". und es kam noch besser, verwöhnt wurden wir mit einer grandiosen kalten platte, feiner heimischer alpkäse, würstli, tomätli, leckere eingelegte zucchetti mit peperoncini und frischem brot. fein wars und liess uns die strapazen von soeben gleich wieder vergessen.
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nicht so leicht ausblenden konnten bina und guido die spur des wanderweges im geröllfeld, der noch vor uns lag. schmal, steinig und steil – aus der froschperspektive einfach etwas "gfürchig" aussehend. trotz zweifel packten die beiden die herauforderung an. schritt für schritt gings hoch, es war zwar nicht so eng wie befürchtet, aber steil schon…. mit steinhartem willen überwanden wir auch diese hürde, und erreichten ein leichtes hochplateau mit grandioser aussicht rundum die klausenpassregion. gletscher, gletscherwasserfluss grau, wild und garstig, helles, fast blendendes karstgestein und wiesen voller bunten alpenblumen –wunderschöne natur pur !!! an dieser stelle chappeau an guido, bina und bruno (der doch älteste von uns, aber immer noch fitte kandidat) für eure leistungen!!! vor dem letzten abschnitt gönnten wir uns dann ein apéröli in der chammli alp in gesellschaft von struppelhasi.
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der abschluss der wanderung richtung klausenpass liess uns noch etwas kämpfen, aber das apéro im formidablen hotel klausenpass war umso schöner und gemäss spick, konnte es jetzt auch regnen !!!
wir durften dann frisch geduscht und fein riechend ein gourmetmässiges abendessen (oh mein zanderli war sooo lecker) geniessen und auch der wein schenkte ein. mit vielen schönen erinnerungen "hüpfte" oder eher fiel jeder dann gerne in die heia…
tja, und am nächsten morgen, wer erstaunts, auch da stand sonne auf dem spick, so guet. ein gemütliches morgenessen und schon gings weiter auf's düüü daaa dooo poschtautoooo die gefürchige schmale passstrasse hinunter bis flüelen. guido und bruno fuhren dann mit dem bus nach sisikon, um von da zur tellsplatte zu spazieren. und wir starteten direkt zum treffpunkt seebeizli, wo dann freudigerweise auch noch yvonne und wendel eintrudelten. auch die letzten wanderkilometer zeigten sich atemberaubend; mit dem türkisblauen urnersee und den mächtigen berggipfeln rundum in strahlendem sonnenschein. binas wanderschuhe hatten nun aber genug. noch im seebeizli löste sich der rest der sohlen völlig ab. trotz abschiedsschmerz blieb doch viel dankbarkeit, dass die schuhe auch so ein tolles durchhaltevermögen zeigten.
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um 15.16h begaben wir uns mit dem dampfer "schiller" in 1.klasse auf den heimweg über wasser – ich kann nur sagen mega, mega cool, was ihr da für mich alles organisiert habt. aber es war ja noch nicht fertig…..da packte doch die iris auch noch nüssli, chipsli, chäsli ond würschtli zom apéro aus dem rucksack. ich war sprachlos. das hatte sie auch noch mitgeschleppt…
liebi iris ond bina, liebe guido, bruno, roli ond ado – es esch so es schöns ond tolls weekend gsi mit euch ond ech hoffe, mir wartid ned uf de nöchschti ronde gebortstag, om weder emol zäme öpis z'ondernäh. spaziere, noime öpis brötle oder knabbere, quatsche ond es wiili trinke.
zyt zäme gnüsse ond gliich öpis mache.
es härzlichs DANKESCHÖN för das tolle ond onvergässliche weekend à la "spick".

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